Wir alle sind auf der Suche nach Glück im Leben. Doch was genau macht uns Menschen wirklich glücklich?
Sehr interessante Erfahrungen sammelte John Izzo bei einer Studie. Er spürte 235 Menschen im Alter von 60 bis 105 Jahren auf, die auf ein langes Leben zurückblickten, in dem sie Glück und Weisheit gefunden hatten. In Interviews ging er der Frage nach, was genau sie das Leben gelehrt hatte.
• Was machte diese Menschen am glücklichsten?
• Was bereuten sie am meisten?
• Was zählte wirklich, und was stellte sich als unwesentlich heraus?
• Was hätten sie gern etwas früher gewusst?
Das Ergebnis war verblüffend, denn die Auskünfte stimmten weitgehend überein.
So entstanden fünf Geheimnisse eines glücklichen Lebens. Geheimnisse, die es zu entdecken gibt, bevor wir sterben. Geheimnisse, denen allen Menschen wertvolle und wirklich fundierte Lebenshilfe bieten.
Und hier sind sie:
1. SEI DIR TREU
Lebe absichtsvoll und stelle Dir regelmäßig drei Fragen:
Folgst Du der Stimme Deines Herzens und bist du Dir selbst treu?
Ist Dein Leben nach den Dingen ausgerichtet, die Dir wirklich wichtig sind?
Bist Du der Mensch, der Du sein willst?
2. LEBE SO, DASS DU SPÄTER NICHTS ZU BEREUEN HAST
Dass wir uns später einmal Vorwürfe machen müssen, ist wohl eine unserer allergrößten Ängste. Wenn Du jetzt Dein Leben aus der Perspektive eines alten Menschen betrachten würdest….
Was würdest Du Dir wünschen, alles getan zu haben?
3. LASS DIE LIEBE IN DIR LEBENDIG WERDEN
Schon Leo Buscaglia sagte einst: “Liebe ist Leben. Und wenn Du die Liebe verpasst, verpasst Du das Leben.“
Um Deinen Alltag nach diesem Geheimnis auszurichten, kannst Du drei Schritte tun:
Du entschließt Dich, Dich selbst zu lieben.
Du entschließt Dich, den Dir nahestehenden Menschen liebevoll zu begegnen.
Und Du entschließt Dich, Dich in all Deinem Tun aus einer Grundhaltung der Liebe heraus leiten zu lassen.
Das würde ich mir nochmals anschauen und wirken lassen – hier am Besten mal das eine oder andere für sich notieren …..:-)
4. LEBE IM AUGENBLICK
Bleibe in jedem einzelnen Augenblick präsent.
Koste Dein Leben in vollen Zügen aus, statt es zu beurteilen oder verurteilen
“Starre“ weder auf die Vergangenheit, noch auf die Zukunft., geniesse die Gegenwart
Erlebe den jetzigen Augenblick bewusst und in Dankbarkeit.
5. GEBE MEHR ALS DU NIMMST
Glückliche Menschen gehören häufig zu den Menschen der gebenden Seite. (Egal was geben auch immer bedeuten mag, für den einen das, für den anderen das)
Probiere es aber einfach mal aus und fühle dann in Dich hinein.
Erfolgreich führen mit Interpretationsfreier Kommunikation
Um Mitarbeiter erfolgreich führen zu können, muss man einerseits verstehen, was deren Botschaft ist, anderseits müssen auch sie verstehen, was Sie als Führungskraft mitteilen möchten.
Eine der größten und sinnvollsten Fähigkeiten deines menschlichen Daseins besteht darin, bestimmte Dinge zu lernen und so zu automatisieren, dass sie völlig ohne dein bewusstes Zutun geschehen.
Auto fahren, den Computer bedienen, das Geschirr spülen, Emails schreiben, selbst einfaches Laufen oder Sprechen – all jene Dinge hast du irgendwann ganz langsam Schritt für Schritt gelernt.
Jetzt brauchst du aber nicht mehr darüber nachzudenken. Diese Dinge klappen von ganz allein. Manchmal wird aber genau dieser Automatismus zur Gefahr für uns.
Ob die unbewusste Kompetenz – der Autopilot deines Lebens – nützlich oder hinderlich ist, entscheidest du selbst. Ich gebe wie immer nur Ansätze zum Nachdenken – entscheiden darfst du und musst du immer noch selbst. Und das ist auch gut so.
In der Psychologie nennt man den Autopiloten die “unbewusste Kompetenz“. Wir lernen etwas bewusst und je mehr wir es tun, desto einfacher und automatisierter wird es. Irgendwann ist es ganz “normal” zu laufen, zu sprechen oder mit Messer und Gabel essen zu können. Die unbewusste Kompetenz sind auch Dinge des Lebens – du kannst bewusst atmen, aber unbewusst hast du einen Drang generell zu atmen, weil atmen Überleben bedeutet. Selbiges geschieht mit dem Laufen: du setzt den rechten Fuß vor und der linke Fuß geht automatisch nach – du kannst es jedoch bewusst steuern und sagen: nein ich bleibe stehen. Du hast Hunger und isst einfach etwas – weil du unbewusst weißt, dass du etwas essen musst, sonst hast du keine Energie und so weiter und so weiter.
Du siehst, für viele Aspekte unseres täglichen Lebens ist es essenziell bedeutsam, diese Dinge einfach ohne größere bewusste Anstrengungen tun zu können. Es spart Zeit und Energie Dinge aus dieser unbewussten Kompentenz heraus zu tun. Im Grunde läuft in einem solchen Augenblick unser Verhalten auf Autopilot. Wir denken ja nicht mehr darüber nach. Oder hast du dir immerüberlegt, welche Satz du sprechen willst, welche Wort und so weiter – Nein, du sprichst, weil du Vertrauen ins das setzt in das, was du sagst, auch wenn es manchmal passiert, dass man sich hinterher fragt: Warum habe ich das eigentlich gesagt oder erzählt 🙂
Die Gefahr des Autopiloten
Wie gesagt, für viele Aspekte des Lebens ist die Abkürzung durch die unbewusste Kompetenz und durch unseren Autopiloten sinnvoll. Wer würde jetzt schon gern jedes Mal im Auto wieder wie ein Anfänger das Fahren lernen wollen? Aber dieser Autopilot birgt auch Gefahren, denn wir hinterfragen ihn nicht mehr. Und gerade in den wichtigen Aspekten des Lebens kann der Autopilot genau das falsche Programm sein.
Hier sind ein paar Fragen, ob du auch oder noch im Autopilot-Modus agierst:
• Sagst Du im Streit Dinge, die Du im Nachhinein bereust?
• Isst Du schon seit Jahren immer das Gleiche, obwohl es Dir nicht gut tut, Du es aber immer so getan hast?
• Schaltest Du, wenn Du nach Hause kommst automatisch den Fernseher an? Oder wenn du morgens aufstehst?
• Gehst Du immer gleich ans Handy, wenn es klingelt?
• Wiegelst Du die Fragen Deiner Kinder oder Deines Gesprächspartners mit den Worten “Das macht man so/ Das ist einfach so, weil ich es so sage” ab?
• Steckst Du Energie in Dinge, die Dir gar keinen Spass machen, nur weil Du es so gewohnt bist?
• Hast Du die Zigarette oder Schokolade schon im Mund, bevor Du es merkst?
• Reagierst Du auf neue Ideen und Einflüsse skeptisch und siehst diese als Bedrohung?
• Wirst Du unter Druck und Stress immer schneller und schneller und schneller?
• Checkst du deine Mails noch während du im Bett liegst? Sowohl morgens wie abends?
• Wann hast du das letzte Mal mit deinem Partner/ Partnerin einen wunderschönen Abend bewusst erlebt?
Die Liste könnte endlos so weitergehen. In meiner jahrelangen Coachingerfahrung ist das Agieren aus dem Autopiloten heraus, das Handeln aus der Alltagsgewohnheit, einer der wichtigsten Gründe, warum Menschen nicht das Leben leben, dass sie leben wollen. Gut, es ist bequem immer dasselbe zu tun, zu denken und zu erleben. Das ist aber auch schon alles.
Schaltet bitte den Autopiloten einmal ab und nehmt das Leben bewusster in die Hand – macht die Dinge vielleicht einfach mal anders. Schon mal probiert?
Begrüsst Menschen einfach mal, die ihr sonst nicht begrüsst habt. Macht etwas anders wie sonst und achtet auf die Reaktionen.
Geht auf Fragen, die euch gestellt werden, einfach mal ein – z.B. Auf die Frage: Wie geht es dir? Antwortet einmal ehrlich und schaut was passiert. Oder: Hast du mal Zeit? Nein, gerade nicht oder ja, sehr gerne, was kann ich denn für dich tun? Ihr werdet erstaunt sein , was da so alles passiert und passieren wird.
Beeinflusst euer Leben wieder selbst und lasst das nicht den Autopiloten machen ….
Bewusster Leben – euer Leben leben – in diesem Sinne bis bald ……
Das Video zum Thema findet ihr hier auf meinem Video Blog:
Held oder Mythos ( eine Metapher für erfolgreiches Leben)
Uns geht es nicht anders, als den Held oder der Heldin in alten Sagen und Geschichten.
Der Held ist in seiner gewohnten Umgebung, alles schick, alles vertraut aber irgendwie hat diese Idylle einen kleinen Knacks.
Der Held spürt eine innere Unzufriedenheit, etwas zieht ihn, aber er kann es noch nicht genau fassen.
Dann empfängt der Held seinen Ruf, vielleicht sieht er irgendwo Ungerechtigkeit und fühlt sich aufgefordert, diesen Missstand zu beenden. Oder er hat eine zündende Idee, wie man einen Prozess beschleunigen oder erleichtern kann. Der Ruf bringt nun leider mit sich, dass der Held seine vertraute Umgebung verlassen muss. Das birgt eventuell eine Gefahr in sich, weil es eine Reise ins Unbekannte ist. Hat der Ruf den Held erst einmal erreicht, kann er den aber auch nicht mehr ablehnen und sich verweigern. Das wäre so, als würde ich die Hände vor die Augen zu halten, um den Baum vor mir nicht zu sehen. Er verschwindet nicht, nur weil ich mir die Augen zu halte.
Die gute Neuigkeit, der Held bekommt Beschützer und Mentoren zur Seite gestellt oder wie man heute sagt: Weggefährten. Wenn du dich auf deinen Weg gemacht hast, halte Ausschau nach Menschen, die an dich glauben und dich fördern. Umgib dich mit inspirierenden, erfolgreichen Menschen und nicht mit den Zauderern, die immer nur sagen, was alles nicht geht.
Macht sich der Held dann auf den Weg und überschreitet die Schwelle zum Abenteuer, so zieht er erste Schwellenwächter (innere Gegner) auf den Plan. Das können z.B. jene Freunde und Bekannte mit ihren gut gemeinten Ratschlägen sein, wie: „Deine Idee ist doch noch nicht marktreif, sei dankbar für die Arbeit die du hast oder damit wirst du doch nie Geld verdienen.
Lässt sich aber ein wahrer Held von solchen Unkenrufen abschrecken? Nein, im Gegenteil, er überlistet seine Gegner, nimmt ihnen den Wind aus den Segeln und geht seinen Weg weiter.
Der Abstieg in die tiefe Höhle
Die richtige Feuerprobe wartet jedoch noch auf den Helden, der Abstieg in die tiefe Höhle, wo er sich seinem ärgsten Widersacher stellen muss. Um die entscheidende Prüfung zu bestehen, muss der Held seine größte Angst bezwingen und eine leibhaftige oder metaphorische Todessituation durchleben. Es passiert, was der Held am meisten fürchtet, z.B. das Scheitern der Unternehmung, das Ende einer Beziehung oder das Absterben eines alten Persönlichkeitsanteils.
Hat der Held die Prüfung gemeistert, so ist er nicht mehr der alte, der er ehemals war. Die Konfrontation mit dem ärgsten Schatten (Widersacher) hat den Held transformiert, er ist zu mehr Einsicht und Reife gelangt. Im Märchen wird das durch ein Elixier, das goldene Flies oder die geliebte Prinzessin symbolisiert. Das bedeutet für uns moderne Helden, auch wir bekommen etwas aus dieser Heldenreise, z.B. wichtige Erkenntnisse oder ein Erfolg mit unserem Projekt.
Aber hier endet die Geschichte noch nicht, es kommt noch mal zu einem Showdown, der längst besiegt geglaubte Widersacher steht noch mal auf oder seine Komplizen treten auf den Plan. Dies ist der letzte Test, es gilt hier mit Nachdruck noch mal für sich einzustehen. Erst jetzt kann sich der Held auf den Rückweg nach Hause begeben.
Wenn er in seiner gewohnten Umgebung ankommt, kann er jedoch nicht mehr das alte Leben weiterführen. Er ist ein anderer geworden, die innere Transformation hat ihn so verändert. Er ist jetzt aufgerufen, seine Erkenntnisse und sein Know-how an andere weiter zu geben.
Und – Lust auf deine eigene Heldenreise bekommen? Oder willst du selber zum Mythos deines Lebens werden
Was kann man aus diesem uralten Heldenmythos für sich und seine Berufung ableiten?
Hat man einmal den Ruf vernommen, kann man sich ihm nicht entziehen, ohne sein bisheriges Leben als stumpf und sinnentleert zu empfinden.
In meinen Coachings und Impuls-Workshops begegnen mir häufig Menschen, die genau an diesem Punkt stehen. Sie wissen ganz genau, dass der Status quo lähmend ist, sie unglücklich macht und sie haben den Schimmer einer Ahnung, dass es da etwas anderes, etwas Größeres für sie geben könnte. Der nächste Schritt ist dann, diesen Ruf anzunehmen, anzuerkennen, dass da etwas Neues auf sie wartet. Vielen macht es erst einmal Angst, gewohntes Terrain zu verlassen, und sei es noch so bleiern und hohl. Der Held hat nun zwei Möglichkeiten: entweder er widersetzt sich dem Ruf und bleibt frustriert oder er wagt etwas völlig Neues und Unbekanntes mit der Aussicht, sich lebendig zu fühlen und das Gefühl von Sinnhaftigkeit zu erfahren.
Die Heldenreise ist kein Wellnessurlaub, mit allem drum und dran. Es wird laut, hart, dreckig, gefährlich oder was auch immer man scheut. Man kommt mit den eigenen Schatten in Kontakt und das macht nicht immer Spaß. Aber die Entlohnung ist ungleich größer, das goldenen Flies, das magische Schwert wartet auf uns.
Ich möchte dich einladen und dir Mut machen, die Motivation und Mutivation mit auf dem Weg geben, deinem innerem Ruf Gehör zu verschaffen.
Alle Menschen, die Innovation, Veränderung und Großes in der Welt geschaffen haben, mussten ihre eigene Heldenreise antreten. Einige sind dabei vielleicht gestrauchelt und mussten Niederlagen einstecken , aber sie haben sich dann wieder aufgerappelt und sind weiter gegangen – und das macht einen wahren Helden aus.
“Es gibt eine Vitalität, eine Lebenskraft, eine Energie, eine Anregung, die durch dich in Handlungen umgesetzt wird. Und da es dich über alle Zeit hinweg nur einmal gibt, ist dieser Ausdruck einzigartig.
Wenn du ihn blockierst wird er niemals existieren durch ein anderes Medium, und wird verloren sein. Die Welt wird ihn nicht haben.“
Bist du also ein Held oder willst einer werden – na dann mache ich auf zu deiner eigenen Heldenreise.
Es ist ein einfaches Konzept, welches jedoch auch früher oder später konfrontierend wird: Die “Keine Entschuldigungen”-Philosophie.
Der Grund dafür ist denkbar einfach: Entschuldigungen erscheinen legitim und auch real und so mancher Grund ist wirklich gut, warum wir etwas nicht erreicht oder geschafft haben.
Aber letztlich bleiben zwei Fakten: Es gibt eine Erklärung und kein Ergebnis. Und auf Dauer ist es für niemanden zufriedenstellend, keine Ergebnisse zu haben (dafür aber viele Erklärungen).
Am einfachsten ist dieses Prinzip nachvollziehbar, wenn uns selbst jemand eine Erklärung anstelle eines Ergebnisses liefert. Der alte Bekannte, der wiederholt zu spät kommt, die Kollegin, die schon wieder über ihre Zipperlein quengelt oder man selbst mit so vielen Gründen, warum man gerade heute nicht motiviert war, dies oder jenes zu erledigen. Interessanterweise sind wir bei uns selbst meistens viel “geduldiger” als bei anderen Menschen, wo wir dieses fehlgeleitete Konzept schnell durchschauen und weniger tolerieren.
Natürlich ist es nicht immer leicht, es sich selbst einzugestehen. Und eine persönliche Einstellung mit “Keine Entschuldigungen” ist nicht leicht sofort umzusetzen. Eine Reduzierung wäre ein erster Schritt, ganz besonders in Bereichen, wo Sie vielleicht schon immer voran kommen wollten, es aber “irgendwie” bislang nicht geschafft haben.