Neuro DTSGS verbessert das Gedächtnis

Der „Arbeitsbereich Allgemeine Psychologie und Neuropsychologie“ der Freien Universität Berlin hat unter der Leitung von Prof. Dr. Niedeggen in einer Studie gezeigt, dass das Arbeitsgedächtnis-Training wirksam ist.

Training starten -das bedeutet, dass die Teilnehmer nach der Trainingsphase nicht nur in den trainierten Übungen, sondern auch in untrainierten Tests, in denen das Arbeitsgedächtnis gefordert war, deutlich besser wurden. Das ist entscheidend für den Erfolg im Beruf und Alltag.

Was ist das Arbeitsgedächtnis?
Das Arbeitsgedächtnis ist dafür verantwortlich, dass man sich Informationen kurzzeitig merken und verarbeiten kann. Im Alltag und Beruf ist das wichtig, da man sich so besser an Pläne und Anweisungen erinnert und komplexe Probleme somit schneller lösen kann.

Schwächen des Arbeitsgedächtnisses erkennt man z.B. dann, wenn man sich vorgenommen hat an eine Reihe von bestimmten Dingen zu denken und kurz darauf merkt, dass die Hälfte wieder fehlt. Man denke dabei etwa an die Einkaufsliste, die man gerade erst im Kopf aufgestellt hatte.

Wo brauchen wir das Arbeitsgedächtnis im Alltag?
Im Alltag kann es passieren, dass man beispielsweise in die Küche geht undvergisst, was man eigentlich geplant hatte zu holen, oder dass man einenText liest, aber hinterher auffällt, dass man die Kernaussagen eigentlich nicht wiedergeben kann. Letzteres ist insbesondere in Zusammenhang mit sogenannten „Speed Reading“-Methoden essentiell, d.h. beim Schnell-Lesen.

Wer ein schwaches Arbeitsgedächtnis hat, verliert also viel Lebenszeit, weil er Dinge mehrmals erledigen muss, wie z.B. nochmals in die Küche zu gehen oder den Text erneut zu lesen.

Oft ist aber ein schwaches Arbeitsgedächtnis nicht durch mehr Zeiteinsatz kompensierbar. Zum Beispiel bekommt der Verkäufer keine zweite Chance, wenn ihm gerade nicht die richtigen Argumenteam Telefon einfallen, weil er vergessen hat, was der Gesprächspartner kurz vorher gesagt hat. Dasselbe gilt für viele andere Situationen, wie z.B. Diskussionen oder Verhandlungen.

Wie sah die Studie aus?
Die vierwöchige Studie wurde an fast 30 Teilnehmern durchgeführt, die in zwei Gruppen aufgeteilt wurden: Die erste Gruppe war dieArbeitsgedächtnis-Gruppe und hat täglich ca. 30 Minuten mit Arbeitsgedächtnis-Übungen trainiert. Diese Übungen wurden zusätzlich speziell so konfiguriert, dass das Training im Verlauf der Zeit intensiver und anspruchsvoller wurde. In wöchentlichen Gruppensitzungen wurden hier die Übungen erklärt und Hintergrundwissen vermittelt.

Die zweite Gruppe war nicht etwa eine untätige Kontrollgruppe, wie oft in Studien der Fall, sondern eine aktive Mnemotechnik-Gruppe, d.h. sie hat täglich in etwa gleichviel trainiert, aber hauptsächlich die Anwendung von Merktechniken (Mnemotechniken). Da auch dabei die Aufmerksamkeit gefragt ist, wurden täglich ca. 12 Minuten Konzentrationsübungen trainiert.

In den Gruppensitzungen haben die Teilnehmer hier die Anwendung von Merktechniken vertieft und sich darüber ausgetauscht, z.B. dass man sich zu merkende Objekte visuell vorstellen und zu Geschichten zusammenknüpfen soll. Das Training der Merktechniken erfolgte außerhalb der Gruppensitzungen über ein Buch.

Mit der aktiven Mnemotechnik-Gruppe als Kontrollgruppe sollte also auch untersucht werden, ob das Erlernen und Anwenden von Merktechniken eine Alternative zum computergestützten Arbeitsgedächtnistraining ist. Gleichzeitig wurde geprüft, ob das langfristige Behalten eher der Mnemotechnik-Gruppe gelingt.

Vor und nach 4 Wochen täglichem Training wurden die Teilnehmer beider Gruppen anhand standardisierter neuropsychologischer Testsuntersucht.

Was waren die Ergebnisse?
Die Arbeitsgedächtnis-Gruppe war nach der Trainingsphase deutlich besser in den untrainierten Tests, in denen das Arbeitsgedächtnis gefordert war, als die Mnemotechnik-Gruppe.

Umgekehrt gelang es der Mnemotechnik-Gruppe nicht, eine deutliche Verbesserung beim dauerhaften Behalten von Informationen zu erzielen, zumindest im Vergleich zur entsprechenden Leistung der Arbeitsgedächtnis-Gruppe.

Schlussfolgerung
Das Arbeitsgedächtnistraining ist wirksam. Nach dem Training verbessert sich das Arbeitsgedächtnis generell, also auch in Arbeitsgedächtnis-Aufgaben, die vorher nicht trainiert wurden. Nur durch solche Transfer-Effekte kann man den Erfolg auch im Beruf und Alltag spüren.

Und die Zukunft bringt noch mehr: Neben den Aufgaben des Arbeitsgedächtnisses möchte man noch in weiteren Feldern die Leistung steigern, wie etwa beim langfristigen Behalten von Informationen oder bei der „Multitasking-Fähigkeit“. Auch denkbar wäre die Kombination Gehirntraining plus Mnemotechnik-Training. Diesen Themen widmet sich die Wissenschaft in Zukunft und auch die Mentalpsychocoachologie der Space Coach Academy. www.space-coach-academy.com

Konzentration – 5 Ideen

Das Handy in der Hosentasche, die animierte Werbung an der Straßenseite, Emails rund um die Uhr. Die Liste an möglichen Ablenkungen, denen wir im Alltag begegnen ließe sich fortsetzen. Sind wir diesen Errungenschaften der modernen Technik hilflos ausgesetzt, oder können wir mit bestimmten Techniken entgegenwirken? Zwar gibt es kein Wundermittel, mit dem sich die Konzentrationsfähigkeit beliebig steigern lässt, wohl aber einige Techniken, die einen Beitrag leisten können im Alltag Ablenkungen leichter zu widerstehen. Hier 5 vielversprechende Ideen:

1. Ausreichend Schlaf
Wie gut wir Ablenkungen widerstehen können, hängt von der Stärke unserer Selbstkontrolle ab. Diese gleicht einer Energie, die im Laufe des Tages abnimmt und in der Nacht wieder aufgefüllt wird. Eine Studie der University of Florida konnte zeigen, dass wir abends die Finger vom Smartphone lassen sollten, möchten wir geruhsam schlafen. Das Lesen von Emails ist der Entspannung und somit dem Schlaf abträglich.
2. Ordnung halten
Wenn Ihr Schreibtisch sehr ordentlich ist und sich darauf nur das Wesentliche befindet, können Sie diesen Punkt getrost überspringen. Für den Fall, dass Ihr Schreibtisch einem Chaos gleichkommt, sollten Sie sich überlegen regelmäßig für Ordnung zu sorgen. So konnte eine Studie aus Harvard zeigen, dass ein chaotischer Schreibtisch zu Müdigkeit führt. Unser Gehirn muss mehr Informationen verarbeiten, was zu Erschöpfung führt (siehe Punkt 1).

3. Ein Spaziergang durchs Grüne
So reizvoll Städte auch sind, sie haben auch Nachteile. Eine Studie der Universität Edinburgh ging der Frage nach, wie unser Gehirn auf einen Spaziergang durch eine Großstadt verglichen mit einem Spaziergang durch einen Park reagiert. Die Wissenschaftler konnten dabei zeigen, dass unser Gehirn zur Ruhe kommt, wenn wir uns im Grünen befinden. In Zukunft lohnt es sich also die Mittagspause im nächsten Park zu verbringen.

4. Stressoren identifizieren
Oftmals merken wir zwar, wie unkonzentriert wir uns fühlen, doch wissen wir nicht, woran das liegt. Um aber Stressoren zu bekämpfen, ist es wichtig diese zunächst einmal zu identifizieren. Dafür lohnt es sich durch einen Blick nach innen herauszufinden, in welchen Situationen Sie besonders unkonzentriert sind. Beispielsweise könnte Ihnen auffallen, dass Sie besonders oft abgelenkt sind, wenn Kollegen im Nachbarbüro eine Besprechung haben. Als Gegenmaßnahme könnten Sie dann zum Beispiel Kopfhörer aufsetzen.

5. Aufmerksamkeit trainieren
Das ständige Aufnehmen, Einordnen und Bearbeiten von Informationen bedeutet Arbeit für unser Gehirn. Dabei ähnelt unser Gehirn einem Muskel, der eine bestimmte Kraft besitzt. Ist die Kraft aufgebraucht, kann unser Gehirn seinen Aufgaben nur noch begrenzt nachkommen. Regelmäßiges und personalisiertes Aufmerksamkeitstraining kann Abhilfe schaffen. Ähnlich einem Muskel, der im Fitness-Studio gestärkt wird, kann auch die Aufmerksamkeit systematisch und nachhaltig aufgebaut werden. Dabei wird insbesondere die Fähigkeit trainiert, wesentliche von unwesentlichen Informationen zu unterscheiden.

Fazit: Ihr Gehirn lässt sich effektiv trainieren!

Sowohl die Aufmerksamkeit als auch die Konzentration sind steigerbar. Trainieren Sie ausgewogen, regelmäßig und personalisiert, dann werden Sie bereits nach kurzer Zeit einen spürbaren Erfolg in Alltag und Beruf feststellen können. Fähigkeiten wie das Erinnerungsvermögen, die Kreativität oder die Schnelligkeit des Denkens werden langfristig zunehmen.

Die Geschichte vom ANDERSSEIN

Auf einem hohen Berg, wo der Wind pfiff, lebte ganz allein und ohne einen einzigen Freund. Irgendwie Anders.

Er wusste, dass er irgendwie anders war, denn alle fanden das. Wenn er sich zu ihnen setzen wollte. Oder mit ihnen spazieren gehen. Oder mit ihnen spielen wollte, dann sagten sie immer: „Tut uns leid, du bist nicht wie wir. Du bist irgendwie anders. Du gehörst nicht dazu.“

Irgendwie Anders tat alles, um wie die anderen zu sein.

Er lächelte wie sie und sagte „hallo“.

Er malte Bilder.

Er spielte, was sie spielten (wenn er durfte).

Er brachte sein Mittagessen auch in einer Papiertüte mit.

Aber es half nichts.

Er sah nicht so aus wie die anderen und er sprach nicht wie sie.

Er malte nicht so wie sie.

Und er spielte nicht so wie sie.

Und was er für komische Sachen aß!

„Du gehörst nicht hierher“, sagten alle. „Du bist nicht wie wir, du bist irgendwie anders!“

Irgendwie Anders ging traurig nach Hause. Er wollte gerade schlafen gehen, da klopfte es an der Tür. Draußen stand jemand – oder etwas.

„Hallo!“ sagte es. „Nett, dich kennen zu lernen. Darf ich bitte reinkommen?“

„Wie bitte?“, sagte Irgendwie Anders.

„Guten Tag!“, sagte das Etwas und hielt ihm die Pfote hin – das heißt, eigentlich sah sie mehr wie eine Flosse aus.

Irgendwie Anders starrte auf die Pfote. „Du hast dich wohl in der Tür geirrt“, sagte er.

Das Etwas schüttelte den Kopf. „Überhaupt nicht, hier gefällt’s mir. Siehst du…“

Und ehe Irgendwie Anders auch nur bis drei zählen konnte, war es schon im Zimmer…

… und setzte sich auf die Papiertüte. „Kenn ich dich?“, fragte Irgendwie Anders verwirrt.

„Ob du mich kennst?“, fragte das Etwas und lachte. „Natürlich! Guck mich doch mal ganz genau an, na los doch!“

Und Irgendwie Anders guckte. Er lief um das Etwas herum, guckte vorn, guckte hinten. Und weil er nicht wußte, was er sagen sollte, sagte er nichts.

„Verstehst du denn nicht!“, rief das Etwas. „Ich bin genau wie du! Du bist irgendwie anders – und ich auch.“

Und es streckte wieder seine Pfote aus und lächelte. Irgendwie anders war so verblüfft, dass er weder lächelte noch die Pfote schüttelte.

„Wie bin ich?“ sagte er. „Du bist doch nicht wie ich! Du bist überhaupt nicht wie irgendwas, das ich kenne. Tut mir leid, aber jedenfalls bist du nicht genauso irgendwie anders wie ich!“ Und er ging zur Tür und öffnete sie. „Gute Nacht!“

Das Etwas ließ langsam die Pfote sinken. „Oh!“, machte es und sah sehr klein und sehr traurig aus. Es erinnerte Irgendwie Anders an irgendwas, aber er wusste einfach nicht, woran. Das Etwas war gerade gegangen, da fiel es ihm plötzlich ein.

„Warte!“, rief Irgendwie Anders. „Geh nicht weg!“ Er rannte hinterher, so schnell er konnte. Als er das Etwas eingeholt hatte, griff er nach seiner Pfote und hielt sie ganz, ganz fest. „Du bist nicht wie ich, aber das ist mir egal. Wenn du Lust hast, kannst du bei mir bleiben.“

Und das Etwas hatte Lust. Seitdem hatte Irgendwie Anders einen Freund.

Sie lächelten und sagten „hallo“.

Sie malten zusammen Bilder.

Sie spielten das Lieblingsspiel des anderen – jedenfalls probierten sie es…

Sie aßen zusammen.

Sie waren verschieden, aber sie vertrugen sich.

Und wenn einmal jemand an die Tür klopfte, der wirklich sehr merkwürdig aussah, dann sagten sie nicht „Du bist nicht wie wir“ oder „Du gehörst nicht dazu“. Sie rückten einfach ein bisschen zusammen.

(Kathryn Cave)

Interview – bewegte Biografien – Alexander Maria Faßbender

Inspiration for life® – ist das Markenzeichen von seinen Teilnehmern/Kunden mit auf den Weg gibt. Alexander Maria Faßbender ist ein Macher und Umsetzer für jeden Menschen, der erfolgreich(er) und glücklich(er) durchs Leben schreiten möchte.

Sie sind Wahrnehmungsexperte. Wie kann man seine Wahrnehmung schulen? Können Sie Beispiele dafür nennen?
Die Wahrnehmung kann ich schulen, indem ich mir einegegenüber und spielen mit ihrem Handy oder lesen in einer Zeitung. Kommunikation funktioniert so aber nicht! Wer für Wahrnehmung keine Zeit hat und die Achtsamkeit nicht lebt, wird sich am Ende seines Lebens fragen, warum er so wenig vom Leben hatte.

Wahrnehmung bedeutet, für sich selbst und andere extrem achtsamwird ausgeglichener sein, entspannter Entscheidungen treffen und weniger Stress mit nach Hause nehmen.
Was verbirgt sich hinter Ihrem Thema Inspiration4Life? Wie kann man ein inspiriertes Leben führen?
Inspiration bedeutet, den eigenen Spirit in sich zusich dann jedoch überfüllt, wenn der gesamte Kuchen aufgegessen wurde. Hätte man nur ein Stück vom Kuchen gegessen, wäre man zufrieden gewesen. Inspiration bedeutet nichts anderes, als sich für sich und sein Leben zu begeistern oder endlich das Leben inspiriert zu leben – welches derjenige schon immer leben wollte. Das geht ganz einfach.

Wie kann man Kreativität in sein Leben bringen?
Relativ simpel – seien Sie offen. Probieren Sie sich aus.schnell zu begeistern. Hierzulande ist man da viel zurückhaltender und reagiert eher mit Skepsis. Über den Vorschlag wird hier lange nachgedacht und die begeisterte Reaktion kommt auch erst viel später. Kreativität wird hier geradezu gehemmt mit den Sätzen „darf man nicht“ oder „geht ja nicht“. Eigentlich schade, oder?
Sie haben eine Space Coaching Academy gegründet. Was verbirgt sich dahinter?
Die Space Coaching Academy gibt es jetzt drei Jahre. Diesubjektiv empfundenen Extremsituationen sehr viel lernen können. Wir haben ebenfalls Astronauten interviewt und ein Programm entwickelt, das auf den Fähigkeiten und Fertigkeiten von Astronauten basiert, die für uns Menschen in allen Positionen des Lebens vorteilhaft sind.

Wir bauen derzeit eine Akademie auf mit dem Ziel,vorhanden und wir bekommen Zuspruch von allen Seiten der bemannten Raumfahrt und externen Anbietern. Wir stehen mit vielen in Kontakt, wie mit DLR, ESA oder NASA und Russland. Ich habe eine Marktlücke entdeckt, die am Anfang ihre Fülle noch nicht offenbarte. Am Anfang war es eher witzig, Space Coach zu sein, aber mittlerweile ist es wirklich gigantisch geworden.
Es gibt also einen großen Bedarf?
Experten beziffern den Markt der suborbitalen Raumflüge, dreistelligen Billionenmarkt. Die Weltraumtouristen müssen ja in bestimmten Bereichen trainiert werden, da sie sonst gar nicht die körperliche und geistige Kapazität besitzen mitfliegen zu können.

Wir bilden momentan Coaches in Deutschland, Russland undsubjektiv empfundener Lebenssituationen interessiert, ist bei uns bestens aufgehoben. Wir erhalten viele Bewerbungen für die Coach-Ausbildung und den Lehrgang, aber wir nehmen nicht jeden. Menschen, die wirklich qualitativ etwas erreichen wollen und nicht nur am Geld interessiert sind, werden bei uns zum zertifizierten Space Coach trainiert.

Sie selbst sind ja eine höchst erfolgreiche Persönlichkeit. Was ist Ihre persönliche Definition von Erfolg?
Sehr wichtig ist der letzte Teil der Frage. Jeder sollteErfolg mit dem Geld auf dem Konto. Für viele, die gerade angefangen haben oder sich etwas aufbauen wollen, ist das sehr deprimierend. Erfolg muss ich so definieren, dass ich mich daran aufrichten kann. Das Feedback eines Kunden ist für mich Erfolg und hat auch ganz viel mit Anerkennung zu tun.

Anerkennung hat vielfältige Formen und Erfolg hatkorrekt definiert, weil sie niemanden hatten, der das mit ihnen ausgearbeitet hat. Zum Begriff Erfolg gehören auch die Begriffe Disziplin, Konsequenz und das „Dranbleiben“. Wenn ich weiß, was ich kann und wer ich bin, dann gilt es immer wieder, dranzubleiben und Durststrecken zu überwinden. Wenn ich nicht dranbleibe, dann gebe ich mich selber auf.
Können Sie uns verraten, ob Sie tägliche Routinen haben, die zu Ihrem Erfolg beitragen?
Ich habe einen Hund, trinke gerne Kaffee und gehe Joggen.auf und sage recht regelmäßig: „Danke für den Tag – den ich erleben darf.“ Und abends kommt es immer wieder vor, dass ich mich bedanke für den Tag, den ich erleben durfte.
Sie haben in Ihrem Leben schon viele Hürden genommen. Woher haben Sie die Kraft dafür genommen?
Ich habe schon früh in meinem Leben gelernt: „Hinfallen bedeutet, dass es auch Leben gibt. Wenn ich keine Hoffnung mehr habe, dann habe ich ein Problem mit dem Leben. Solange ich Licht am Ende des Tunnels sehe, ist alles gut. Keine Hoffnung, wenig Hoffnung.

Ich empfehle, am Morgen eine gezielte Übung zu machen,mindestens eine Minute durchzuhalten. Das ist eine schöne und simple Übung für den Morgen, die aus dem Yoga kommt. Der Kopf wird frei und die Pose macht Lust auf den Tag, indem man gute Laune bekommt und positiver gestimmt ist. Das Wichtigste bleibt aber die Hoffnung.
Wie schaffen Sie den Ausgleich zwischen Erfolg im Beruf und Freizeit? Können Sie uns einen oder mehrere Tipps geben? Ganz wichtig ist das Zeitmanagement. Ich muss mir die Zeit nehmen, die ich brauche. Ich habe mir immer schon die Zeit eingeteilt. Ich muss achtsam mit mir selber sein und dann kann ich die Zeit anders einteilen.

Eine kleine Übung besteht darin, einen Kreis aufzumalenPrioritätenliste.

Dann arbeite ich nicht zwölf Stunden am Tag, sondern nur acht, weil ich mir die Zeit selber einteile und die Prioritäten so setze, dass ich mehr Zeit mit meiner Familie, mit Sport oder meinen Hobbies verbringen kann. Das berühmte Buch von Timothy Ferriss „Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben“ bedeutet mir sehr viel.

Welche drei Bücher sollten erfolgreiche Persönlichkeiten unbedingt lesen?
„Der Alchimist“ von Paulo Coelho.
„Frannies Welt. Eine Kindheit in Missouri“ von Frank Farrelly.
Biografien, zum Beispiel von Sir Peter Ustinov.
Was lesen Sie selber gerade?
Sachbücher über körperliche und psychische Gewalt an

The Final Five (Fünf kurze Antworten in einem Satz zum Schluss)

Welches Lebensmotto beschreibt Sie am besten?

An dem Tag, wo es keine Hoffnung mehr gibt, bin ich nicht mehr da.

Wie beginnt für Sie ein erfolgreicher Tag?

Mit gutem Kaffee.

Bei der ersten Begegnung: Worauf achten Sie bei einem Menschen zuerst?

Auf die Ausstrahlung.

Verraten Sie uns, auf welchen Gebrauchsgegenstand Sie nicht mehr verzichten möchten?

Auf mein Handy.
Welches Geschenk sollte man Ihnen niemals machen?
Mich zum Fisch-Essen einzuladen.

 

Vielen Dank für Ihre interessanten Antworten. Wir wünschen Ihnen weiter viel Erfolg.