Krisen meistern

Krisen meistern

Krisen meistern – Rache schadet nur dir SELBST

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Moin, mein heutiges Thema ist für die meisten ein heikles. Krisen zu meistern – gut das könnte vielleicht der eine oder andere noch schaffen und das haben bestimmt auch schon viele geschafft. Aber das mit der Rache wird dann schon schwieriger werden.

Ich werde euch heute von Sascha erzählen, der massiv vertraut hat und ebenso massiv enttäuscht worden ist. Manche würden es “Naiv”  nennen, aber egal, wie man es nennt, es ist eine Enttäuschung. Aber dazu gleich mehr.

Sascha

Sascha hatte ein kleines aber feines Unternehmen im Immobilienbereich mit 40 Mitarbeitern – inklusive Bauträger mit Subunternehmern. Und alles lief eigentlich super. Bis einer der Geschäftspartner die Firma mit Knall und Fall verließ, von langer Hand vorbereitet, die Firma zu betrügen und sämtliche Konten leer räumte. Der Schaden ging leider sehr schnell in die Millionen. Sascha kam zu mir und meinte, er glaube zwar nicht das es noch helfen würde, aber er wolle nichts unversucht lassen. Er hatte aber von seinem Insolvenzverwalter das ok bekommen, mit mir zu arbeiten. Einige höre ich jetzt sagen, ja geht das denn? Wenn eine Freigabe erteilt wurde, wieso nicht?

Sascha wollte aber keine Einzelarbeit haben, er wollte in die “Meisterhaft Leben Class, um sich dort zusätzlich den Input Anderer einzuholen. Gesagt, getan. Die Meisterclass hat ihn begleitet. Doch was für Aufgaben erwarteten uns bzw. sind dann auch eingetroffen?

Zunächst befassten wir uns mit der Analyse seiner Situation. Welche Auswirkungen hat das alles auf sein Leben? Wie ist die Struktur seines Unternehmens? Welche Lösungen könnte es geben, an die er noch gar nicht gedacht hat oder denken können? Hat er wirklich alle Faktoren bedacht? Gibt es Rettungsanker und wenn ja, bei wem? Oder wo? Was sind die nächsten logischen Schritte? Mit wem muss man oder sollte man reden? Was sollte oder muss das Ergebnis solcher Gespräche sein? Gibt es Pläne A oder B oder C und braucht man vielleicht auch noch D? Gibt es noch innerhalb des ausgesuchten Plans Varianten? Sollte  ein Anwalt hinzugezogen werden, damit niemand im Graubereich endet? Oder besser doch einen Steuerrechtler?

Sicherheit schaffen

Viele Fragen, die es galt zu beantworten. Ohne Antworten keine Sicherheit. In dem Fall war es enorm wichtig, von der Passivität in die Aktivität zu gelangen. Das heißt, wenn man nur hinterherläuft, muss man den Spieß wieder rum drehen. Und anfangen, wieder aktiv Fragen zu stellen:

  • Wann bekommen wir unser Geld?
  • Sie haben doch sicherlich ihr Geld schon in Sicherheit gebracht?
  • Ich werde für sie nicht mehr arbeiten.

Das sind nur einige Beispiele, womit Sascha zu kämpfen hatte. Und er hatte auf diese Fragen keine Antworten. Solche Fragen  machen es eigentlich nur noch schlimmer. Der Tipp der Meisterklasse: Stelle die Fragen andersrum und triff Aussagen von deinem Standpunkt aus!

  • Wieviel Geld brauche ich, damit auch ich noch leben bzw. überleben kann?
  • Wenn ich nicht lebe, überlebe, dann bekommen die anderen auch kein Geld?
  • Die Wahrscheinlichkeit dass wir dann beide nicht überleben, ist leider dann sehr hoch?
  • Gib mir bitte etwas Zeit, dass ich vielleicht noch einen Weg finden kann.
  • Ich werde dich ganz bestimmt so jeder Zeit auf dem Laufenden halten.
Das ist sehr wichtig, hier keine leeren Versprechungen zu machen, die man nie oder schlecht einhalten kann.
  • Nein meine Geld ist auch weg, alles ist weg und ich weiß leider auch noch nicht, wie es weiter geht und wo und wann ich wieder zu Geld kommen soll.
  • Nicht in den nächsten Wochen, aber ich sage jetzt schon zu, dass ich alles in meiner Macht stehende machen werde –  und darüber hinaus –  dass alles wieder in Ordnung kommen wird.
  • Sie können gerne meine Konten einsehen, dass ist kein Problem für mich.
  • Unterstützen sie mich bitte, dass die Firma wieder auf die Beine kommt und überlebt. Dann kann ich dafür sorgen, dass sie zumindest einen bestimmten Prozentsatz XX zurück bekommen werden.
Ehrlichkeit, direkte Ansprache, dass ist das, was jetzt zählt. Was nicht geht, geht eben nicht. Und dennoch muss eine Lösung in Aussicht gestellt werden.
  • Unter welchen Umständen könnten Sie sich vorstellen, weiter für mich zu arbeiten?
    Es wird meistens immer Wege geben. Nicht viele , aber einige und die gilt es auszuloten.

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Sascha hatte es nicht so leicht, denn hier spielt ja auch die emotionale Ebene eine große Rolle. Dazu kommt die Scham, dass einem das passiert ist. Das man es zugelassen hat. Das man nichts bemerkt hat und vieles andere noch. Das haben wir uns unabhängig der Gruppe angeschaut und bearbeitet. Aber auch in der “Meisterhaft Leben Class”. Hier konnten alle davon profitieren.

  • Wie funktioniert das NICHT Aufgeben oder das Dranbleiben?
  • Wie empfindet man das nicht als Scheitern, sondern nur als Stolpern?
  • Wie geht man denn mit so einer existenziellen Situation innerhalb einer Gruppe und natürlich alleine damit um?
  • Wie reagiert die Familie auf sowas? Wie binde ich die mit ein?

Reden, reden, reden

Wir haben Gespräche mit Sascha vorbereitet, damit er mit Gläubigern und Geschädigten besser reden konnte. Rollenspiele auf systemischer Ebene oder auch Familienaufstellungen waren eine sehr gute Unterstützung für Sascha. Er hat die Antworten gehört, er konnte die Reaktionen sehen und war sehr gut vorbereitet auf das was kommen sollte. Das gab ihm große Selbstsicherheit. Und auch wieder mehr Selbstvertrauen.

Wir haben als Gruppe Sascha als gute Berater und als Coaches begleitet, Auch als Sparringspartner, mehr nicht. Entscheidungen, die musste er alleine treffen. Verantwortung für das was passiert war, musste er auch alleine übernehmen. Wir haben nur das Für und Wider besprochen und analysiert. Am Ende des Tages musste er aber entscheiden, was passiert und auch das genau wie. Er musst die Gespräch führen. Es war sein Weg, sein Leben.

Kommunikation sowie eine direkte und klare Sprache haben ihm massiv geholfen, die Gespräche mit Gläubigern, dem Verwalter und auch dem Gericht zu führen. Der familiäre Background wurde viel intensiver und schneller hinzugezogen. Das war seine Basis, die er brauchte, um sich fallen lassen zu könne. Hier musste er noch mehr seinen Partner oder Partnerin einbeziehen.

Mein Tipp: Mach diese  zu deinen Verbündeten. Auch durch eine klare und direkte Sprache. Auch Absprachen sind hier enorm wichtig.

Saschas Auftreten, seine Präsenz, musste klar sein. Nicht nur hektisch “rumlaufen”, so als ob alles bereits schon unter der Erde liegen würde. Nein, er sollte so agieren, als ob es eine Zukunft geben würde. Auch wenn alles – realistisch betrachtet – ziemlich negativ aussah. Hoffnung war hier das Zauberwort.

Steh zu der Wahrheit

Und er brauchte natürlich auch neue Aufträge, sonst würde es ja auch überhaupt keine Zukunft geben. Dabei war es wichtig, bei der Wahrheit zu bleiben und zu dieser zu stehen, egal was geschehen könnte. Ich weiß, das sagt sich so leicht. Und dennoch genau das ist das Geheimnis. Du musst es halt also Story verkaufen. Eine gute Geschichte ist eben eine gute Geschichte und kein Makel. Und das haben wir auch in der Gruppe trainiert. Und auch wie er das am Besten erzählt. Geschichten sind keine Lügen, sonder Geschichten sind das wahre Leben. Und das gilt es, seinem Gegenüber auch klar zu machen: “Das kann passieren. Mir ist es eben passiert. Ja, ist Schei.., aber was soll ich machen. ich schaue nach vorne und das wird schon wieder…”

Der ganze Prozess hat fast 12 Monate gedauert, bis wir alles soweit geregelt hatten und dass Sascha wieder Luft zum Atmen hatte. Das Verfahren konnte abgewendet werden, da auch wieder neue Aufträge auf dem Tisch lagen. Licht am Horizont war wieder da.

Ist Rache süß?

Der Geschäftspartner war weg, das Geld auch. Nur die Rachegelüste blieben: Wenn ich den in die Finger bekomme, dann Gnade ihm Gott. Schöner Spruch, aber leider nur hinderlich.

Sascha erkannte sehr schnell, dass er diese Energie besser irgendwo anders investieren sollte. Und doch habe ich ihm beigebracht, dass er seine Rache ausleben sollte, und zwar NUR in seiner Fantasie. Unser Gehirnkino macht das im Übrigens saugut und in der Regel reicht das vollkommen. Bei Sascha kam noch hinzu, dass sein Antreiber Rache nicht sehr stark ausgeprägt war. Das erleichterte  die Sache ungemein. Sascha konnte seine Rache in seinen Tagträumen erleben und somit auch verarbeiten. Er hat sogar ein Buch drüber geschrieben, natürlich unter einem Pseudonym.

Rache blockiert euch und bringt euch nicht weiter. Saschas Problem war in diesem Fall, dass es hier um eine Straftat ging. Betrug, Veruntreuung und Sascha als Geschäftsführer war eben auch haftbar. Und Sascha war sich auch der Gefahr bewusst, dass er auch strafrechtlich verurteilt werden könnte. Das behagte ihm natürlich gar nicht.

Sascha wurde zwar verurteilt, aber die Strafe zur Bewährung ausgesetzt. Man einigte sich mit dem Staatsanwalt. Seine Rache musste er nie durchführen. Der flüchtige Geschäftspartner wurde nicht wirklich glücklich. Er wurde mit internationalem Haftbefehl gesucht und letztes Jahr in Frankreich verhaftet. Als Sascha mir das erzählte, war er sehr erleichtert und meinte nur: “Jetzt haben sie ihn…” Mehr hat er nicht gesagt. Der Druck der Rache war einfach weg.

War das nun viel Arbeit? Hat das wirklich eines so langes Coaching oder einer intensiven Betreuung bedarf?  Entscheide das bitte selber für dich. Für manche Menschen ist die Not oder der Druck so groß, dass diese dann kommen. Manche erkennen es viel früher und sagen: Ich will diesen Druck nicht. Ich beuge lieber vor. In Saschas Fall war es bestimmt klug, nicht ganz bis zum bösen Ende zu warten.

Jetzt hast Du wieder sehr viel erfahren. Wenn auch Du nicht länger warten willst, damit sich Dein Leben nicht nur meisterhaft anfühlt, sondern dass es auch wirklich meisterhaft sein wird (und dann auch bleibt), dann bewerbe dich doch gerne für die “Meisterhaft Leben Class”.

Hier findest du alle Infos: https://amf.alexander-maria-fassbender.de/meisterhaft-leben-class/

Schaue Dir die Seite ganz genau an, um Dich dann dafür zu bewerben. Wir haben allerdings nur 9 Plätze zu vergeben. Ich setze voll auf Individualität und für 9 Teilnehmer, man könnte auch Mentee dafür sagen, haben die anderen und ich einen guten Kopf. Der Focus lautet: “Bei allem erfolgreich werden, sein und bleiben – und noch besser werden.” Das schaffen wir, wenn Du auch aktiv mitmachst und nicht glaubst, Du könntest alles aussitzen, weil es “wie von selbst” besser wird. Du musst bei mir aktiv sein, werden und dann bitte bleiben. Ohne geht es einfach nicht.

Also was ist: Lust auf Veränderung?

Klingt gut? Dann bewerbe Dich jetzt – und vielleicht bist Du schon bald dabei.

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Masterful Life Task – Krisen meistern

Die heutige Aufgabe ist recht einfach.

Achtsamkeit

  • Schaue und beobachte: dich, deine nähere Umgebung, deinem Umfeld. Sei ruhig einmal sehr aufmerksam unterwegs.
  • Übe deine Intuition richtig einzusetzen oder lerne es ganz einfach. Intuition kann man lernen, ausbauen und behalten.
  • Checke den Unterschied für dich zwischen deiner internen und externen Referenz. Bist du jemand der ständig die Meinung der anderen beötigt, um zu einer Entscheidung zu kommen? Oder bist du jemand der immer schon alles mit sich selbst ausgemacht hat.
  • Triff öfter eine Entscheidung, die dir gefällt und nich einem anderen Menschen.
Heute konntest du auch lesen, wie wichtig die Art der Kommunikation und dessen Inhalt ist.
Klare und direkte Sprache.
Rache ist süß und dennoch bitter. Lebe diese lieber in deiner Fantasie aus oder schreibe alles nieder wie du deine Rache üben würdest. Dann klappst du das Buch zu oder veröffentlichst es, als Thriller oder so. .-)

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